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Am 9. Tag ging die Fahrt entlang des finnischen Meerbusens über
Kothla-Järve zur estnisch russischen Grenzstadt Narva, wo uns leider
Zhuzhuna verließ, und Tanja als neue Stadtführerin zu uns stieß.
Nach den erneut unsäglichen Wartezeiten während der Erledigung der
Grenzformalitäten kamen wir nach 373 km in der ehemaligen russischen
Hauptstadt St Petersburg an. In der Stadt leben auf einer Fläche von
1.431 qkm rd. 5 Millionen Menschen bei einer Bevölkerungsdichte von
3.183 Einwohnern pro qkm. Ein erster Eindruck während der Fahrt zum
Hotel Dostojewski ließ die stundenlangen Wartezeiten an den Grenzen
schnell vergessen, denn wir sahen schon vom Bus aus viele
prachtvolle Gebäude und Plätze. Die Stadt zeigte sich überdies
ungeheuer lebendig, und was die Autoschlangen betraf, gab keinen
Unterschied zu deutschen und europäischen Großstädten. In
„gemütlichem, kilometerlangen Stau“ gelangten wir schließlich zu
unserem Hotel "Dostoevsky"
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