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Puschkin

 

 
Am 11. Tag war das Reiseziel Puschkin, etwa 25 km südlich von St. Petersburg. Hier liegt der Katharinenpalast, einst Zarensitz, der nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Um den Palast herum befindet sich eine liebevoll gestaltete Landschaft mit Seen, Teichen, Gärten, Palästen, Pavillons, Brücken und Skulpturen. Die Residenz, sie wurde zu Ehren des russischen „Goethe“, Alexander Puschkin, 1937 in Puschkin umbenannt, enthält als besondere Attraktion die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers. Dieses wurde Peter dem Großen von Friedrich Wilhelm I von Preußen im Austausch gegen „55 lange Kerls“ übergeben. Im zweiten Weltkrieg verschwand das Bernsteinzimmer, die Rekonstruktion wurde aber pünktlich zum 300-jährigen Stadtgeburtstag von St. Petersburg im Mai 2003 vollendet.  Als eine weitere Attraktion Puschkins besichtigten wir Peterhof, eine der berühmtesten Residenzen und ehemals Sommersitz der russischen Zaren, auch als das „russische Versaille“ bezeichnet. Der große Palast liegt an einer hohen Terrasse mit einem hervorragenden Ausblick auf die Ostsee. Zwei Parks mit fünf Kaskaden und 150 verschiedenartige Fontänen, Lustpaläste mit dem Lieblingspalast Peter I. , Monplaisier, für die intimen Empfänge, Pavillons, Zarenbäder und Küchen vervollständigen die gewaltige Anlage.  Nach einer erneut langer Fahrt im Stau, verließen wir den Bus, und liefen die letzten zwei Kilometer zu Fuß zum Hotel, um hier, möglichst noch vor Mitternacht, unser “Schonkostabendessen“ in gedrängter Nachbarschaft einzunehmen!
 

Text: Uwe Langer / Bilder u. Web: Knud Knudsen