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Sankt Petersburg

 
Der 10. Tag begann mit einer großen Stadtbesichtigung in Petersburg. Dieser Stadt kann man wohl nur in Superlativen bezüglich der Restauration fast aller historischer Bauten, Denkmäler und Plätze gerecht werden. Die unglaubliche Vielfalt von Prachtbauten in der historischen Altstadt übertrifft die jeder anderen Weltstadt. Wir näherten uns diesem Phänomen vom Land aus und auf den Wassern der Newa an, mit der Besichtigung der Prachtstraße Newski-Projekt, des Schlossplatzes, der Admiralität, der Börse, der Isaak-Kathedrale des Denkmals Peter des Großen, der Eremitage und der Peter-Paul Festung. Dabei mussten viele von uns feststellen: „St. Peterburg ist wirklich etwas ganz Besonderes“. Die Stadt ist anders als andere Städte. Das hat wohl auch Russlands berühmter Schriftsteller, Fjodor Dostojewski so empfunden, als er über seine Stadt schrieb: “Ein ganzer Moment der Freude! Ist das nicht für ein vollkommenes menschliches Leben genug?“ Die im Herzen der Stadt an der Newa gelegene Eremitage ist für sich schon eine Reise wert. Sie ist heute eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In 350 Sälen sind über 60.000 Exponate ausgestellt, und im Archiv befinden sich noch fast drei Millionen Objekte. Unter den Bildern sind Werke von Rembrandt, Rubens, Matisse, Gaugin, Leonardo da Vinci und Pablo Picasso. Mit leichten Schwindelgefühlen ob der geballten Eindrücke, und geblendet von der goldenen Fülle der Ausstattung ging es zum Hotel zurück.
 

Text: Uwe Langer / Bilder u. Web: Knud Knudsen